Außenanlagen & Fassade
Photovoltaikreinigung
Verschmutzte Module liefern weniger Strom — und zwar dauerhaft, nicht nur an schlechten Tagen.
Photovoltaikmodule verlieren mit der Zeit Ertrag, ohne dass es auffällt. Der Rückgang schleicht sich ein: Pollen im Frühjahr, Staub im Sommer, Laub und Vogelkot im Herbst. Besonders kritisch ist der untere Modulrand, an dem sich Ablagerungen sammeln, weil das Regenwasser dort abläuft.
Die Frage, wie viel Ertrag das kostet, lässt sich nicht pauschal beantworten — sie hängt von Standort, Neigung und Verschmutzungsart ab. Bei flach geneigten Anlagen, Anlagen in der Nähe von Landwirtschaft oder unter Baumbestand ist der Effekt deutlich größer als bei steilen, freistehenden Dächern. Wer belastbare Zahlen will, schaut in die Ertragsdaten seiner eigenen Anlage.
Gereinigt wird mit entmineralisiertem Wasser und weichen Bürsten. Kein Hochdruck, keine Reinigungschemie, keine harten Bürsten — all das kann die Antireflexbeschichtung beschädigen oder Mikrorisse verursachen und im schlimmsten Fall die Herstellergarantie kosten.
Leistungsumfang
Was genau enthalten ist
Der tatsächliche Umfang wird im Leistungsverzeichnis festgehalten und auf Ihr Objekt zugeschnitten. Diese Übersicht zeigt, worüber wir dabei sprechen.
- Modulreinigung
- Entmineralisiertes Wasser über Teleskopstange mit weicher Bürste. Rückstandsfrei ohne Nachwischen.
- Randbereiche
- Besondere Beachtung der unteren Modulkante, an der sich Ablagerungen und Moos festsetzen.
- Hartnäckige Verschmutzung
- Vogelkot, Flechten und Harzreste werden vorbehandelt und schonend gelöst.
- Sichtprüfung
- Auffällige Befunde — gebrochenes Glas, gelöste Klemmen, Verfärbungen — werden dokumentiert und gemeldet. Wir führen keine Elektroarbeiten aus.
- Arbeitssicherung
- Absturzsicherung nach Vorgabe, Hubarbeitsbühne oder Zugang über vorhandene Anschlagpunkte.
- Freiflächenanlagen
- Reihenweise Reinigung, auch größerer Bestände, mit mobiler Wasseraufbereitung.
Typische Objekte
Wo wir diese Leistung erbringen
- Aufdachanlagen auf Gewerbe- und Logistikhallen
- Landwirtschaftliche Dachanlagen
- Anlagen auf Mehrfamilienhäusern
- Freiflächenanlagen
- Carport- und Nebengebäudeanlagen
Häufige Fragen
Was Auftraggeber uns dazu fragen
Wie oft sollte eine Anlage gereinigt werden?
Als Anhaltspunkt alle ein bis zwei Jahre. Deutlich häufiger lohnt es sich bei flacher Neigung unter etwa 15 Grad, in der Nähe von Landwirtschaft oder Industrie sowie unter Baumbestand — dort spült Regen kaum etwas ab. Bei steilen, freistehenden Dächern reicht oft ein längerer Abstand. Der beste Indikator sind Ihre eigenen Ertragsdaten im Jahresvergleich.
Kann die Reinigung die Module beschädigen?
Bei unserem Verfahren nicht. Wir verwenden ausschließlich entmineralisiertes Wasser und weiche Bürsten, keinen Hochdruck und keine Chemie. Gefährlich wird es bei Hochdruckreinigern, scheuernden Mitteln oder harten Bürsten — die können die Antireflexbeschichtung angreifen. Auch das Betreten von Modulen ist tabu, weil dabei Mikrorisse in den Zellen entstehen.
Wie viel Mehrertrag bringt die Reinigung?
Das lässt sich nicht seriös pauschal beziffern, und Zahlen, die im Internet kursieren, sind meist Werbeaussagen. Der Effekt hängt von Verschmutzungsgrad, Neigung und Standort ab. Belastbar ist nur der Vergleich Ihrer eigenen Ertragsdaten vor und nach der Reinigung — wir empfehlen, diesen Vergleich zu führen.
Müssen wir die Anlage abschalten?
Für die reine Modulreinigung von außen ist das in der Regel nicht erforderlich. Sollte Ihr Anlagenbetreiber oder Wechselrichterhersteller etwas anderes vorsehen, richten wir uns danach. Elektrische Arbeiten führen wir grundsätzlich nicht aus.
Nächster Schritt
Wir sehen uns Ihr Objekt an.
Jedes Angebot von uns beginnt mit einer Objektbegehung. Erst danach wissen wir, was Ihr Objekt wirklich braucht — und Sie erhalten einen Preis, der auch nach einem Jahr noch stimmt.